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Ein Detail eines Belebungsbeckens in einem Klärwerk. Einige PFAS finden unter anderem über Kläranlagen ihren Weg in Flüsse, Seen und Meere.
Ewigkeitschemikalien, sogenannte PFAS, sind vielerorts in NRW nachweisbar und bringen große Sorgen mit sich.
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PFAS im Krefelder Wasser nachgewiesen - Neue Ergebnisse

Im Krefelder Trinkwasser sind sogenannte Ewigkeitschemikalien (PFAS) nachgewiesen worden. Der BUND will am Donnerstag (13. November) weitere Ergebnisse veröffentlichen.

Veröffentlicht: Donnerstag, 13.11.2025 04:58

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Die Proben stammen aus verschiedenen Bereichen im Stadtgebiet. Laut BUND-Kreisgruppe Krefeld seien die bislang unveröffentlichten Ergebnisse besorgniserregend und erforderten sofortige Maßnahmen von Stadt und Behörden.

Im Rahmen eines bundesweiten Projekts hatte der Umweltverband zwischen Juni und Oktober 2025 46 Wasserproben untersucht – in 42 Fällen wurden PFAS-Stoffe nachgewiesen.

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Pressegespräch im historischen Klärwerk Krefeld

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Die Krefelder Ergebnisse werden am Donnerstagvormittag (11 Uhr) im Historischen Klärwerk (Rundweg 20) vorgestellt. Teilnehmen werden unter anderem Angelika Horster, Vorstandsmitglied der BUND-Kreisgruppe Krefeld, sowie Christoph Becker, Sprecher der Arbeitsgruppe Wasser.

Im Anschluss ist eine kurze Exkursion zu einem der Probenahmeorte geplant.

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Hintergrund: Was sind PFAS?

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PFAS steht für per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen – chemische Verbindungen, die wegen ihrer Langlebigkeit in der Umwelt auch als „Ewigkeitschemikalien“ bezeichnet werden. Sie kommen unter anderem in Imprägnierungen, Verpackungen oder Industrieabwässern vor und gelten als umwelt- und gesundheitsschädlich.

Der BUND kritisiert seit Jahren, dass es bislang keine wirksamen Grenzwerte und Sanierungsstrategien gibt.

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Stadt und Behörden im Fokus

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Die Krefelder Umweltschützer wollen bei der Pressekonferenz auch Antworten lokaler und regionaler Behörden zu PFAS-Anfragen vorstellen. Nach Angaben des BUND seien die bisherigen Rückmeldungen teilweise lückenhaft.

Sobald die detaillierten Ergebnisse aus Krefeld veröffentlicht sind, berichtet Welle Niederrhein.

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