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Entscheidungen zum Teil vertagt
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Entscheidungen zum Teil vertagt

In knapp zwei Wochen (27.09.2020) wird am Niederrhein noch einmal gewählt. Dann stehen die Stichwahlen für die Bürgermeister- bzw. den Oberbürgermeister-Posten an. Denn bei den Wahlen gestern konnte  in einigen Kommunen keine endgültige Entscheidung getroffen werden, so wie zum Beispiel in Krefeld. Amtsinhaber Frank Meyer von der SPD schaffte nur rund 44 Prozent. Er tritt somit noch einmal gegen Herausforderin Kerstin Jensen von der CDU an.

Veröffentlicht: Montag, 14.09.2020 03:20

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Wer Bürgermeister werden möchte, braucht nicht nur mehr Stimmen als die Konkurrenz – er braucht auch mindestens 50 Prozent der Wählerstimmen. Das hat in einigen Kommunen nicht funktioniert. So muss die amtierende Viersener SPD-Bürgermeisterin Sabine Anemüller um ihren Posten fürchten. Ihr CDU-Gegenkandidat Christoph Hopp konnte über 470 Stimmen mehr holen. Zu Stichwahlen kommt es aber auch in Tönisvorst, Nettetal, Grefrath und Kempen.

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Grüne legen deutlich zu

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Andreas Coenen bleibt Landrat des Kreises Viersen. Der CDU-Politiker ist mit rund 54 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. Allerdings musste er im Vergleich zu seiner ersten Wahl 18 Prozent einbüßen. Die Christdemokraten bleiben mit Abstand stärkste Kraft im Viersener Kreistag. Sie mussten aber ebenfalls Verluste einstecken. Gewinner sind die Grünen. Sie konnten ihr Ergebnis fast verdoppeln und überholten die SPD als zweitstärkste Fraktion.

Auch im Krefelder Stadtrat ist die CDU mit etwas mehr als 30 Prozent stärkste Kraft geworden. Die SPD landete knapp dahinter, musste aber genau wie die Christdemokraten Verluste einstecken. Die Grünen erreichten 20 Prozent und damit fast doppelt so viel wie bei der letzten Ratswahl vor sechs Jahren.

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Wahlbeteiligung

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In Kempen haben fast 60 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben. Das waren so viele wie in keiner anderen Stadt oder Gemeinde im Kreis Viersen. In der Stadt Viersen war die Wahlbeteiligung dagegen am geringsten. Hier nahm nicht einmal jeder zweite Wahlberechtigte an der Stimmabgabe teil. Auch in Krefeld lag die Wahlbeteligung nur bei knapp 47 Prozent. Damit war sie allerdings höher als bei der letzten Oberbürgermeisterwahl vor fünf Jahren.

Alle weiteren Ergebnisse gibt es auf unseren Sonderseiten zur Wahl.

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