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Wohnungslose: Landesweit mehr - am Niederrhein konstant
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Wohnungslose: Landesweit mehr - am Niederrhein konstant

In NRW gibt es immer mehr Menschen ohne eigene Wohnung - das zeigen jetzt aktuelle Zahlen der Landesregierung.

Veröffentlicht: Donnerstag, 01.08.2024 04:44

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Demnach war die Zahl der wohnungslosen Menschen im vergangenen Jahr so hoch wie noch nie. Die Landesregierung macht auch den Krieg in der Ukraine dafür verantwortlich und will weiter in Hilfsangebote investieren. Die zeigen auch am Niederrhein Wirkung. Vor allem in Kempen gibt es eine vergleichsweise hohe Anzahl an wohnungslosen Menschen. Knapp 30 sind es aktuell. Genau so viel wie auch in den Jahren zuvor. Auch in Tönisvorst ist keine große Veränderung bemerkbar. Hier sind es sechs Personen, die aktuell in einer städtischen Unterkunft untergebracht sind. Viersen konnte die Zahl der Wohnungslosen in den letzten Jahren deutlich reduzieren. 2022 waren es noch 16 Personen, in diesem Jahr nur noch 5. Einige weitere sind laut Stadt zwar obdachlos, wollen aber die städtischen Hilfsangebote nicht annehmen. Ziel der Kommunen bei uns ist es Wohnungslosigkeit zu verhindern, bevor sie entsteht. Droht so ein Notfall, werden in Viersen zum Beispiel Sozialarbeiter aktiv, die die Betroffenen unterstützen - zum Beispiel wenn es darum geht eine Ratenzahlung für die Miete zu vereinbaren. Sie stellen in Kempen zum Beispiel auch den Kontakt zu Schuldnerberatern her und helfen im Rahmen des Landesweiten Programms "Endlich ein Zuhause" eine neue Wohnung zu finden. Kann wirklich keine kurzfristige Lösung gefunden werden, bieten die Kommunen eine städtische Unterkunft an.

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