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Winterzeit: ADAC warnt vor Wildunfällen am Niederrhein
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Winterzeit: ADAC warnt vor Wildunfällen am Niederrhein

Seit der Zeitumstellung wird es abends früher dunkel, Wildunfälle werden wahrscheinlicher. Der ADAC Nordrhein gibt Tipps für Autofahrer am Niederrhein.

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Zeitumstellung am Niederrhein: Mehr Wild im Berufsverkehr

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Am Sonntag (25. Oktober) wurden die Uhren auf die Winterzeit umgestellt, auch am Niederrhein. Dadurch wird es abends eine Stunde früher dunkel. Viele Wildtiere sind deshalb zur gleichen Zeit unterwegs wie der Berufsverkehr. Der ADAC Nordrhein weist darauf hin, dass dadurch die Gefahr von Wildunfällen wieder steigt. Wildtiere kennen keine Zeitumstellung, sie richten sich nach dem Tageslicht. Wer über Land fährt, sollte deshalb in den kommenden Monaten besonders aufmerksam sein.

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Vorsorge auf Landstraßen und an Waldrändern

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Besonders an Waldstücken und Feldrändern sollten Autofahrer vorausschauend fahren. In der Dämmerung gilt: Geschwindigkeit anpassen und die Straßenränder im Blick behalten. Auch auf freien und vertrauten Strecken sollte man die Gefahr nicht unterschätzen. Wer langsamer fährt, hat mehr Zeit zum Reagieren. Der ADAC rät außerdem, nicht auf Wildwarnreflektoren zu vertrauen. Diese sogenannten Lichtzäune sollen das Scheinwerferlicht bündeln und so eine Barriere für Tiere schaffen. In der Praxis ist diese Idee laut ADAC allerdings wirkungslos.

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Wild am Straßenrand oder auf der Fahrbahn: So reagieren Autofahrer

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Ein Reh am Straßenrand kann plötzlich auf die Fahrbahn springen, auch wenn es das Auto ansieht. Autofahrer sollten deshalb deutlich langsamer werden, wenn nötig bis auf Schrittgeschwindigkeit. Durch Hupen lässt sich ein Tier in den meisten Fällen verscheuchen. Steht Wild auf der Straße, heißt es: abbremsen und abblenden. Fernlicht kann die Tiere blenden und verwirren, sodass sie häufig einfach stehen bleiben. Nach einem querenden Tier sollte man vorsichtig weiterfahren, denn oft folgen weitere Tiere.

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Bei drohendem Zusammenstoß: Spur halten

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Lässt sich ein Zusammenstoß nicht mehr verhindern, rät der ADAC: kräftig bremsen, das Lenkrad festhalten und die Spur halten. Auf keinen Fall sollte man ausweichen. Ein unkontrolliertes Ausweichmanöver kann im Gegenverkehr oder an einem Baum enden. Entscheidend ist deshalb, die Kontrolle über das Fahrzeug zu behalten.

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Nach dem Wildunfall: Das ist zu tun

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Nach einer Kollision sollten Autofahrer die Warnblinkanlage einschalten, eine Warnweste anziehen und die Unfallstelle absichern. Sind Menschen verletzt, wählt man die 112 und leistet Erste Hilfe. Auch ohne Verletzte muss die Polizei unter 110 verständigt werden, selbst wenn das Tier geflüchtet ist. Verletzte Tiere sollte man nicht anfassen, und Wild darf keinesfalls mitgenommen werden. Für die Versicherung sollte man sich eine Wildschadenbescheinigung ausstellen lassen.

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