
Willicher Autoposer vor Gericht
Ein 22-Jähriger aus Willich hat die Stadt Düsseldorf verklagt. Der Fall wird an diesem Nachmittag (01.09., 14:00 Uhr) vor dem Düsseldorfer Verwaltungsgericht verhandelt.
Veröffentlicht: Donnerstag, 01.09.2022 12:03
Der Grund für die Klage: Die Stadt Düsseldorf hat Zwangsgelder für sogenannte Autoposer eingeführt. Es ist die erste Klage dieser Art gegen die Landeshauptstadt. Der Willicher hatte den Motor seines 500 PS starken Autos in der Düsseldorfer Innenstadt laut aufheulen lassen. Die Stadt brummte ihm daraufhin nicht nur ein Bußgeld auf, sondern untersagte ihm auch drei Jahre lang jedes Posen mit seinem Auto. Wird er trotzdem im Stadtgebiet mit durchdrehenden Reifen oder aufheulendem Motor erwischt, sind 5.000 Euro fällig - werden Menschen gefährdet, sogar 10.000. Der Willicher findet das ungerecht. Ein einmaliger Verstoß reiche nicht, um ihn als Poser abzustempeln. Außerdem sei sein Auto nicht zu laut, sondern entspreche den Vorschriften.