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Willich: Urteil im Umweltskandal
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Willich: Urteil im Umweltskandal

Zwei Männer wurden wegen illegaler Entsorgung von Löschmitteln verurteilt. Das Urteil umfasst Bewährungsstrafen, Berufsverbote und hohe Rückzahlungen. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Veröffentlicht: Dienstag, 06.01.2026 14:55

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Zwei Männer aus Kempen und Mönchengladbach wurden am Dienstag (06.01.) vor dem Krefelder Amtsgericht wegen schwerwiegender Umweltstraftaten verurteilt. Über Jahre hinweg sollen sie tonnenweise giftige Löschmittel aus Feuerlöschern illegal entsorgt haben. Das Urteil kann noch angefochten werden.

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Verurteilung und Konsequenzen

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Insgesamt standen drei Mitarbeiter eines Willicher Entsorgungsbetriebes vor Gericht: der Chef, sein Sohn und ein weiterer Mitarbeiter. Während der Sohn freigesprochen wurde, erhielten der Chef und sein Mitarbeiter jeweils zwei Jahre Haft auf Bewährung sowie ein dreijähriges Berufsverbot. Zusätzlich müssen sie die Taterträge in Höhe von 280.000 Euro zurückzahlen. Außerdem waren die drei Männer wegen Betrugs angeklagt. Der Tatvorwurf wurde jedoch in allen Fällen fallengelassen, da die beauftragenden Firmen wussten, dass nicht ordnungsgemäß entsorgt wurde.

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Umfang der Straftaten

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Die Ermittlungen ergaben, dass über 200 Tonnen Löschmittel ohne Genehmigung angenommen und illegal entsorgt wurden. In einer Scheune in Viersen entdeckten Ermittler mehrere Tonnen Feuerlöscher.

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