
Willich und Kempen beraten über Grundsteuer B
In Willich und Kempen beraten die Stadträte über höhere Hebesätze bei der Grundsteuer B. Hintergrund sind neue Richtwerte des Landes NRW.
Veröffentlicht: Donnerstag, 28.05.2026 04:33
Beratung in Willich und Kempen
Hier bei uns am Niederrhein könnte die Grundsteuer B in mehreren Kommunen steigen. Sowohl in Willich als auch in Kempen beraten die Stadträte heute (28. Mai) über höhere Hebesätze. Hintergrund sind neue Richtwerte vom Land NRW für die Grundsteuer. Die Städte sollen sich an diesen Vorgaben orientieren. Ziel ist es nach Angaben der Verwaltungen, Nachteile bei den Kommunalfinanzen zu vermeiden.
Mehr Einnahmen für die Städte
In Willich könnte die Grundsteuer B laut Verwaltung deutlich steigen. Die Stadt rechnet dort mit zusätzlichen Einnahmen von rund 1,5 Millionen Euro pro Jahr. In Kempen wären es laut Verwaltung etwa 250.000 Euro mehr. Die Verwaltungen begründen die geplanten Änderungen mit den neuen Richtwerten des Landes NRW. Konkrete Auswirkungen auf einzelne Bescheide gehen aus den vorliegenden Informationen nicht hervor.
Folgen für Eigentümer am Niederrhein
Für Eigentümerinnen und Eigentümer könnten die Änderungen höhere Kosten bedeuten. Betroffen wäre die Grundsteuer B, also die Steuer auf bebaute oder bebaubare Grundstücke. Nach den vorliegenden Informationen sollen die Änderungen rückwirkend ab Januar gelten.