
Willich: Trickdiebe entwenden Schmuck bei älterem Ehepaar
Veröffentlicht: Dienstag, 30.06.2026 13:31
Ein Ehepaar wurde am vergangenen Sonntagnachmittag von einem Mann angerufen, der sich als Polizist ausgab, aber keiner war. Er behauptete, dass es in der Umgebung vermehrt zu Einbrüchen gekommen sei. Zudem kündigte er an, dass ein Mitarbeiter der Kriminalpolizei Mönchengladbach in ziviler Kleidung vorbeikommen werde, um den Schmuck des Ehepaares zu fotografieren. Gegen 17:00 Uhr erschien an der Wohnanschrift der 80-jährigen Frau und des 83-jährigen Mannes ein junger Mann. Nachdem er den Schmuck fotografiert hatte, steckte er diesen in einem unbeobachteten Moment ein. Unter dem Vorwand, den Keller auf mögliche Einstiegsmöglichkeiten für Einbrecher kontrollieren zu wollen, verließ der Tatverdächtige das Haus und flüchtete mit der Beute in unbekannte Richtung. Der Unbekannte war ca. 16-18 Jahre alt, ca. 170-180 cm groß, hatte schwarze Haare und sprach akzentfreies Deutsch. Wer hat am Sonntagnachmittag im Bereich Peterstraße, Grabenstraße, Burgstraße oder Bahnstraße verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet oder kann Hinweise auf den beschriebenen Tatverdächtigen geben? Hinweise nimmt das Kriminalkommissariat 6 unter der Rufnummer 02162/377-0 entgegen.
Die Polizei warnt:
Betrüger geben sich immer wieder als Polizeibeamte, Ärzte oder andere Amtspersonen aus. In sogenannten Schockanrufen berichten sie beispielsweise von angeblichen Einbrüchen oder schweren Unfällen, um ihre Opfer unter Druck zu setzen und an Geld oder Wertgegenstände zu gelangen.
Beachten Sie deshalb folgende Hinweise:
- Seien Sie bei unerwarteten Anrufen stets misstrauisch. Gesundes Misstrauen ist nicht unhöflich. - Machen Sie am Telefon keine Angaben zu Ihren familiären oder finanziellen Verhältnissen. - Übergeben Sie niemals Geld oder Wertgegenstände an unbekannte Personen. - Beenden Sie das Gespräch sofort und legen Sie auf. - Wählen Sie anschließend selbst die 110 und verständigen Sie die Polizei. - Sprechen Sie mit Angehörigen oder Vertrauenspersonen über den Vorfall. /rb (515)
Rückfragen bitte an:
Pressestelle Kreispolizeibehörde Viersen
Telefon: 02162/377-1191 pressestelle.viersen@polizei.nrw.de
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