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Willich treibt Low-Code-Plattform für Kommunen voran
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Willich treibt Low-Code-Plattform für Kommunen voran

Willich und weitere Partnerkommunen starten eine gemeinsame "Low-Code-Plattform", um digitale Services schneller und einheitlicher bereitzustellen.

Veröffentlicht: Freitag, 28.11.2025 05:09

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Der Kommunalverbund aus Willich, Nettetal, Kleve, Sonsbeck, Emmerich und Kempen treibt die Digitalisierung am Niederrhein voran. Gemeinsam setzen die Städte auf eine Low-Code-Plattform, die digitale Services schneller, wirtschaftlicher und einheitlicher bereitstellen soll. Initiiert wurde das Projekt durch die Stadt Willich, die mit ihren Digitalexperten Manuel Vogel und Jörg Ribbeck auch die Gesamtprojektleitung innehat.

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Warum sich die Kommunen für Low-Code entschieden haben

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Low-Code steht für einen visuellen, stark vereinfachten Ansatz der Softwareentwicklung. Dadurch lassen sich digitale Fachanwendungen deutlich schneller entwickeln – und im Verbund mehrfach nutzen. Eine Einzellösung hätte kleinere Kommunen überfordert, sagt Jörg Ribbeck. Willich organisierte daher den Schulterschluss und lud alle 49 KRZN-Kommunen ein. Am Ende entschied sich der Verbund für die datenbasierte OutSystems-Plattform.

Die Vorteile: Anwendungen können nicht nur schneller erstellt, sondern auch über Kommunalgrenzen hinweg skaliert und wiederverwendet werden.

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Nutzen für Verwaltung und Bürgerservice

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Die Projektverantwortlichen Vogel und Ribbeck betonen zentrale Ziele der Plattform:

  • Schnellere Umsetzung: deutlich verkürzte Entwicklungs- und Bereitstellungszeiten
  • Gemeinsame Standards: wiederverwendbare Module und einheitliche Oberflächen
  • Wirtschaftlichkeit: weniger Doppelarbeit, mehr Synergien
  • Sicherheit & Compliance: hohe Datenschutz- und IT-Sicherheitsstandards
  • Effizientere Verwaltung: optimierte interne Abläufe
  • Mehr Bürgernähe: digitale Anträge, Self-Services, einfachere Prozesse

„Wir bündeln Know-how über Stadt- und Kreisgrenzen hinweg und beschleunigen so die Digitalisierung“, sagt Vogel. Ribbeck ergänzt: „Low-Code gibt uns die Flexibilität, Fachverfahren schneller zu modernisieren und Innovation zu teilen, statt sie mehrfach neu bauen zu müssen.“

Der Verbund startet nun mit priorisierten Use Cases aus Bürgerservice und internen Prozessen. Parallel läuft bereits der Austausch mit Kommunen aus Baden-Württemberg, die ebenfalls mit OutSystems arbeiten. Langfristig sollen Qualitätsstandards, ein gemeinsamer Bausteinkatalog und eine erweiterbare Plattform entstehen – offen für weitere Kommunen.

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