
Willich: Letzter Bauabschnitt auf der K19 beginnt
In Willich startet Montag (14. September) der letzte Bauabschnitt auf der K19. Martin-Rieffert-Straße und ein Teil der Peterstraße werden dafür voll gesperrt.
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Letzter Bauabschnitt auf der K19 beginnt
Autofahrer in Willich müssen sich ab heute, Montag, 14. September 2026, noch einmal auf Einschränkungen auf der K19 einstellen. Der Kreis Viersen startet den dritten und letzten Bauabschnitt zur Erneuerung der Fahrbahndecke. Betroffen sind die komplette Martin-Rieffert-Straße zwischen Neusser Straße und Peterstraße sowie ein Teil der Peterstraße bis zur Kreuzung Parkstraße/Düsseldorfer Straße. Für die Arbeiten wird die Strecke voll gesperrt. Die Bauzeit liegt nach Angaben des Kreises voraussichtlich bei rund zwei Wochen.
Vollsperrung in Willich-Mitte
Während der Bauarbeiten wird der Durchgangsverkehr über eine Umleitung geführt. Diese verläuft laut Kreis Viersen von der L26 über die L382 sowie weiter über Hülsdonkstraße und Dammstraße zur Neusser Straße. In der Gegenrichtung gilt die Umleitung entsprechend umgekehrt. Auch Radfahrer müssen ausweichen. Für sie wird in Willich-Mitte eine gesonderte Umleitung zwischen den Knotenpunkten 4 und 97 eingerichtet. Fußgänger können die Gehwege dagegen weiter nutzen.
Busverkehr in Willich betroffen
Auch im Busverkehr gibt es während der Bauarbeiten Änderungen. Die Haltestelle „Martin-Rieffert-Straße“ vor Hausnummer 69 entfällt, weil der Bürgerbus Hardt umgeleitet wird. Als Ersatz richtet der Kreis eine Haltestelle an der Kreuzung Neusser Straße und Martin-Rieffert-Straße ein. Außerdem wird die Haltestelle „Parkstraße“ wegen einer Umleitung der NEW-Linie 036 nicht angefahren. Fahrgäste sollen stattdessen die Haltestelle „St. Töniser Straße“ an der Parkstraße nutzen.
Sanierung kostet 2,2 Millionen Euro
Mit dem jetzt beginnenden Abschnitt geht die Sanierung der K19 in die letzte Phase. Nach Angaben des Kreises wird auf rund 600 Metern die Fahrbahndecke erneuert. Dabei sollen vorhandene Schäden beseitigt und die Griffigkeit der Oberfläche verbessert werden. Die Arbeiten werden vom Unternehmen AMT Alex Maas Tiefbauunternehmung aus Moers ausgeführt. Die gesamte Baumaßnahme an der K19 kostet laut Kreis rund 2,2 Millionen Euro. Das Land NRW fördert die Erneuerung der Fahrbahn mit 75 Prozent.