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Willich: Ampel an Schulweg bald wieder in Betrieb
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Willich: Ampel an Schulweg bald wieder in Betrieb

Die defekte Ampel an der Korschenbroicher Straße in Willich könnte bald wieder laufen. Bis zur Reparatur sichert die Polizei morgens den Schulweg.

Veröffentlicht: Donnerstag, 23.04.2026 04:25

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Defekte Ampel in Willich vor Reparatur

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Für viele Kinder in Willich könnte der Schulweg bald wieder sicherer werden. Die ausgefallene Ampelanlage an der Kreuzung Korschenbroicher Straße und Hülsdonkstraße soll nach Angaben der Stadt früher als zunächst erwartet wieder in Betrieb gehen. Der zuständige Landesbetrieb Straßenbau NRW plant demnach, die beschädigten Bauteile bis Ende dieser Woche auszutauschen. Gleichzeitig soll ein neues Steuergerät eingebaut werden. In diesem Zuge werden auch die Signalgeber auf LED umgerüstet.

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Kreuzung betrifft mehrere Grundschulen

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Der Bereich gehört zu den empfohlenen Schulwegen mehrerer Grundschulen in Willich. Betroffen sind nach Angaben der Stadt die Grundschule im Mühlenfeld, die Kolpingschule und die Grundschule Wekeln. Eltern wird deshalb geraten, ihre Kinder den Kreuzungsbereich Korschenbroicher Straße / Hülsdonkstraße derzeit nicht allein überqueren zu lassen. Als Ausweichmöglichkeiten nennt die Stadt die Kreuzung Dietrich-Bonhoeffer-Straße / Mühlenstraße sowie die sogenannte gelbe Brücke. Diese Wege gelten aktuell als sicherer.

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Polizei sichert morgens den Schulweg

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Bis zur Reparatur der Ampelanlage übernimmt der Bezirksdienst der Polizei Viersen morgens die Schulwegsicherung. Nach Angaben der Polizei war der Bezirksdienst bereits in den vergangenen beiden Tagen vor Ort. Die zusätzliche Sicherung soll bis zur Wiederinbetriebnahme der Anlage fortgesetzt werden. Stadt und Polizei haben sich bei einem Ortstermin gemeinsam ein Bild von der Lage gemacht. Dabei wurde auch abgestimmt, welche Maßnahmen vor Ort sinnvoll sind.

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Keine Tempo-30-Regelung an der Landstraße

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Bei den Gesprächen wurde auch geprüft, ob die bestehende Geschwindigkeitsbegrenzung von 50 auf 30 Stundenkilometer reduziert werden kann. Diese Möglichkeit wurde nach Angaben der Stadt ebenso verworfen wie eine Sperrung der Linksabbiegerspur aus Richtung Schiefbahn. Stattdessen soll die Polizei verstärkt Stoppschild-Verstöße überwachen. Hintergrund ist laut Stadt eine erhöhte Gefährdung für Fußgänger und Radfahrer, die die Landstraße queren wollen. Eltern werden deshalb weiter gebeten, den Bereich möglichst zu meiden.

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