
Wie steht es um die KODI-Filialen am Niederrhein?
Für die KODi-Filialen in Krefeld und im Kreis Viersen gibt es neue Perspektiven. Laut Kodi übernimmt eine neue Gesellschaft die Einrichtungen und Warenbestände von 100 Standorten – darunter alle drei Krefelder Filialen und fünf Märkte im Kreis Viersen. Ob die Geschäfte tatsächlich weitergeführt werden, ist allerdings noch nicht entschieden.
Veröffentlicht:
Neue Gesellschaft entscheidet über die Zukunft der Filialen
Die neue Gesellschaft heißt Kodi Retail GmbH und wird nach Unternehmensangaben von einer internationalen Investorengruppe getragen. Geschäftsführer sollen Rüdiger Grommes und Frank Tepaß werden. Ob die übernommenen Filialen tatsächlich dauerhaft weitergeführt werden, entscheidet die neue Gesellschaft.
Diese Filialen stehen auf der Übernahmeliste
In Krefeld stehen die Filialen an der Hochstraße, in Hüls und in Uerdingen auf der Übernahmeliste. Im Kreis Viersen betrifft das die Standorte in Brüggen, Kempen, Schwalmtal-Waldniel, Viersen-Süchteln und Willich.
265 Beschäftigte erhalten Kündigung
Für einige KODi-Standorte gibt es dagegen keine Fortführung. Bundesweit werden 43 Filialen geschlossen. Dazu gehört auch der Standort in Tönisvorst. Ebenfalls geschlossen wird die KODi-Zentrale in Oberhausen.
Nach Angaben des Unternehmens haben die von den Schließungen betroffenen rund 265 Beschäftigten eine Kündigung erhalten.
KODi hatte im Juli ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung beantragt. Das Verfahren ist inzwischen eröffnet worden.