
Weniger neue Wohnungen am Niederrhein genehmigt
In Krefeld und im Kreis Viersen sind im ersten Halbjahr weniger Wohnungen genehmigt worden als im Vorjahr. Besonders deutlich ist das Minus im Kreis Viersen.
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Im ersten Halbjahr 2026 sind in Krefeld und im Kreis Viersen weniger Wohnungen genehmigt worden als noch im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Das zeigen aktuelle Zahlen der Landesstatistiker. In Krefeld wurden demnach 211 Wohnungen genehmigt. Im ersten Halbjahr 2025 waren es noch 244. Das entspricht einem Rückgang von 13,5 Prozent. Noch deutlicher fällt das Minus im Kreis Viersen aus. Hier sank die Zahl der genehmigten Wohnungen von 310 auf 188. Das sind rund 39,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Rückgang stärker als im NRW-Schnitt
Damit fällt der Rückgang sowohl in Krefeld als auch im Kreis Viersen stärker aus als im landesweiten Durchschnitt. In ganz Nordrhein-Westfalen wurden im ersten Halbjahr rund 1,5 Prozent weniger Wohnungen genehmigt als ein Jahr zuvor. Bei den Einfamilienhäusern zeigt sich dagegen zumindest in Krefeld ein anderes Bild: Hier stieg die Zahl der Genehmigungen um fast 89 Prozent. Im Kreis Viersen wurden dagegen auch weniger Einfamilienhäuser genehmigt als im Vorjahr.