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Welt-AIDS-Tag: Aufklärung statt Diskriminierung
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Welt-AIDS-Tag: Aufklärung statt Diskriminierung

Die Krefelder AIDS-Hilfe und das Land Nordrhein-Westfalen machen auf den Kampf gegen die vorurteilsbehaftete Krankheit und auf Beratungsangebote aufmerksam.

Veröffentlicht: Donnerstag, 01.12.2022 14:08

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NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann spricht sich anlässlich Welt-AIDS-Tages (01.12.) gegen die Diskriminierung von Betroffenen aus. Die Gesellschaft solle sich mehr mit Betroffenen solidarisieren und die Informationsangebote der AIDS-Hilfen nutzen. Auch Beratungsstellen bei uns am Niederrhein machen auf ihre Angebote aufmerksam. Laut einer Studie von 2020 habe fast jeder Mensch mit HIV schon Diskriminierung erfahren. Besonders im Gesundheitsbereich seien Betroffene mit Vorurteilen und Ausgrenzung konfrontiert. Neben der Anti-Diskriminierungsarbeit ist aber auch Prävention und Aufklärung immer noch wichtig, betont die Krefelder AIDS-Hilfe. Noch immer infizieren sich Menschen mit dem HI-Virus. Nach Schätzungen des Robert-Koch-Instituts leben rund 1800 Menschen in NRW mit einer unerkannten Infektion. Die Zahl der Infektionen nimmt in NRW und Deutschland insgesamt aber ab. Der Kreis Viersen macht noch einmal auf seine entsprechende Beratungsstelle aufmerksam. Sie beantwortet Fragen rund um sexuelle Gesundheit und bietet kostenfreie, anonyme Tests auf sexuell übertragbare Infektionen an.

 

Termine bei der Beratungsstelle „Aids und andere sexuell übertragbare Infektionen“ des Kreises Viersen können telefonisch unter der Rufnummer 02162/391696 vereinbart werden oder online sowie per E-Mail unter aids-beratung@kreis-viersen.de.

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