
Weiter schlechte Bilanz im Gastgewerbe
Das Gastgewerbe am Niederrhein ist weiterhin im Krisemodus. So fasst der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband die Situation der Gaststätten und Hotels zusammen.
Veröffentlicht: Montag, 23.01.2023 03:43
Die Hoffnung, nach zwei Corona-Jahren wieder durchstarten zu können, wurde mit dem russischen Einmarsch in die Ukraine zerstört, so ein DEHOGA-Sprecher auf Welle Niederrhein-Nachfrage. Der Krisenmodus sei geblieben. Die eine Krise wurde lediglich durch eine andere abgelöst, heißt es. Statt Lockdowns und Kontaktbeschränkungen sorgen jetzt die hohen Energie- und Lebensmittelpreise für härtere Zeiten im Gastgewerbe. Sowohl in den Betrieben, als auch bei den Gästen selbst. Das vergangene war auch das dritte Jahr in Folge, in dem die Umsätze niedriger ausfallen, als vor der Pandemie. Die Herausforderungen des letzten Jahres werden auch 2023 bestehen bleiben, sagt der DEHOGA. Hinzu käme noch der altbekannte Personalmangel im Gastgewerbe. Hier könne eine leichtere Einwanderung von Fachkräften aus dem EU-Ausland helfen.