
Weiter Lieferengpässe bei Medikamenten
Viele Apotheken und Ärzte haben immer noch mit Lieferschwierigkeiten bei Medikamenten zu kämpfen. Patienten müssen zum Teil mehrere Wochen auf wichtige Impfstoffe warten. Bundesgesundheitsminister Spahn will dagegen jetzt noch stärker vorgehen.
Veröffentlicht: Dienstag, 26.11.2019 05:34
Bisher können Apotheken und Ärzte nur tagesaktuell nachschauen, ob ein Medikament verfügbar ist oder nicht. Spahn möchte deshalb eine Meldepflicht für Pharmaunternehmen einführen. Sie müssten dann den Behörden regelmäßig mitteilen, wie viele Medikamente sie noch vorrätig haben. So könnten alle besser planen. Der Apothekerverband im Kreis Viersen unterstützt den Vorschlag. Außerdem will Spahn die Rabattverträge mit den Krankenkassen abschaffen. So wären Ärzte flexibler und könnten schneller Alternativmedikamente verschreiben.