
Wasserstoff: BUND kritisiert Projekt der Stadtwerke
Der BUND kritisiert die Wasserstoffpläne der Stadtwerke Krefeld. Es geht um Klimaneutralität und mögliche Risiken für Anwohner.
Veröffentlicht: Montag, 30.03.2026 12:25
Rund um die Wasserstoffpläne der Stadtwerke Krefeld gibt es neue Kritik. Die Kreisgruppe des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) äußert Bedenken gegen das Projekt. Konkret geht es um die geplante Herstellung von Wasserstoff durch Elektrolyse auf dem Betriebshof der Stadtwerke.
Zweifel an Klimaneutralität der Produktion
Die Stadtwerke wollen den Wasserstoff nach eigenen Angaben unter anderem für den Betrieb von Bussen nutzen. Der BUND befürchtet jedoch, dass der Wasserstoff nicht klimaneutral hergestellt wird. Grund sei, dass für die Elektrolyse auch Strom aus Gas- oder Kohlekraftwerken genutzt werden könnte.
Sicherheitsbedenken und Kritik von Anwohnern
Ein weiterer Kritikpunkt sind mögliche Sicherheitsrisiken. Die Anlage soll in der Nähe eines Wohngebiets entstehen. Auch Anwohner hatten sich bereits in der Vergangenheit gegen das Projekt ausgesprochen und eine Bürgerinitiative gegründet. Eine Wasserstoff-Tankstelle auf dem Gelände ist bereits in Betrieb. Der geplante Elektrolyseur zur Herstellung von Wasserstoff ist hingegen noch nicht gebaut.