
Was passiert mit leerstehenden Wohnungen in Krefeld?
In Krefeld soll geprüft werden, ob Wohnungen dauerhaft als Mietraum verloren gehen. Ein Antrag für Krefeld-Mitte steht am 14. Oktober zur Beratung.
Veröffentlicht:
Antrag zu Wohnungen in Krefeld-Mitte
SPD, Grüne und Linke sowie ein Vertreter von Die PARTEI haben einen gemeinsamen Antrag für die Bezirksvertretung Krefeld-Mitte gestellt. Sie wollen klären lassen, ob Wohnungen dauerhaft nicht mehr regulär vermietet werden. Als Beispiele nennen sie langen Leerstand und die Nutzung von Mietwohnungen als Ferienwohnungen. Die Bezirksvertretung soll am 14. Oktober 2026 darüber beraten.
Stadt Krefeld soll Ausmaß darlegen
Nach dem Antrag sollen zuständige Stellen der Stadt über die Lage und mögliche Maßnahmen berichten. Auch Vertreter des Hotel- und Gaststättenverbands DEHOGA sollen eingeladen werden. Anschließend soll die Verwaltung einen schriftlichen Bericht erstellen. Er soll zeigen, wie groß das Problem in Krefeld ist und welche Lösungen infrage kommen.
Noch keine Ergebnisse für Krefeld
Ob und in welchem Umfang Wohnungen in Krefeld dem Mietmarkt dauerhaft entzogen werden, geht aus dem Antrag nicht hervor. Die Antragsteller nennen auch den Abriss ohne Ersatz und die Umwandlung in Gewerberäume als mögliche Fälle. Über konkrete Maßnahmen ist damit noch nicht entschieden. Zunächst wollen die Antragsteller eine Grundlage für weitere Beratungen schaffen.