
Was 1.000 Euro Miete in Krefeld noch bringen
Für 1.000 Euro Kaltmiete gibt es in Krefeld weniger Wohnfläche als 2022. Auch die Bodenrichtwerte in Krefeld und im Kreis Viersen sind gestiegen.
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Krefeld: Weniger Wohnfläche für 1.000 Euro
Wer in Krefeld eine Wohnung sucht, bekommt für 1.000 Euro monatliche Kaltmiete rechnerisch weniger Platz als noch vor vier Jahren. Laut einer Auswertung von Immowelt waren es im März 2026 etwas mehr als 100 Quadratmeter. Im März 2022 waren es rund 20 Quadratmeter mehr. Die Berechnung beruht auf angebotenen Bestandswohnungen bei Neuvermietung. Nebenkosten sind in den 1.000 Euro nicht enthalten.
Bodenrichtwerte in Krefeld deutlich gestiegen
Auch die Wohn-Bodenrichtwerte in Krefeld haben sich verändert. Nach einer Auswertung von Grundradar stiegen sie zwischen Anfang 2016 und Anfang 2026 um rund 60 Prozent. Rechnet man die Inflation heraus, bleibt ein Anstieg von gut 20 Prozent. Ein Bodenrichtwert beschreibt den durchschnittlichen Wert des Bodens in einem Gebiet. Er ist nicht der Kaufpreis für ein bestimmtes Grundstück.
Kreis Viersen: Bodenwerte ebenfalls höher
Für den Kreis Viersen meldet Grundradar seit 2016 einen Anstieg der Wohn-Bodenrichtwerte um gut 30 Prozent. Nach Abzug der Inflation liegt das Plus bei knapp zwei Prozent. Damit unterscheiden sich die Entwicklungen in Krefeld und im Kreis Viersen deutlich. Die Zahlen zu Bodenrichtwerten und Mietflächen beschreiben zwei verschiedene Bereiche des Wohnungsmarkts: Grundstückswerte auf der einen Seite und angebotene Mietwohnungen auf der anderen.