
Warum Krefeld beim LVR mehr Entlastung fordert
Krefeld fordert für 2027 eine stärkere Senkung der Landschaftsumlage. Die Stadt verweist auf steigende Kosten und knappe Kassen.
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Krefeld fordert weitere Entlastung für 2027
Die Stadt Krefeld will im kommenden Jahr weniger Geld an den Landschaftsverband Rheinland (LVR) zahlen. Gemeinsam mit anderen Städten fordert sie, die Landschaftsumlage für 2027 stärker zu senken als bisher vorgesehen. Oberbürgermeister Frank Meyer und Stadtkämmerer Ulrich Cyprian haben einen entsprechenden Appell unterschrieben. Der Brief richtet sich an die Fraktionen und Gruppen in der Landschaftsversammlung.
Wofür der Landschaftsverband die Umlage nutzt
Die Landschaftsumlage ist die wichtigste Einnahmequelle des LVR. Städte und Kreise zahlen sie an den Verband, der damit unter anderem Hilfen für Menschen mit Behinderung und Förderschulen finanziert. Für die zahlenden Städte und Kreise gehört die Umlage zu den größten Ausgaben in ihren Haushalten. Wie hoch sie ausfällt, hängt unter anderem vom festgelegten Umlagesatz ab.
Warum Krefeld eine stärkere Senkung verlangt
Die beteiligten Städte verweisen auf steigende Sozialausgaben, zusätzliche gesetzliche Aufgaben und höhere Personalkosten. Zugleich müssen sie nach eigenen Angaben weiter in Schulen, Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz investieren. Bereits eingeleitete Schritte zur Begrenzung der Landschaftsumlage begrüßen sie, halten diese aber nicht für ausreichend. Sie fordern, finanzielle Verbesserungen an die Städte weiterzugeben und die Sparmöglichkeiten des LVR stärker zu nutzen.