
Warntag am Niederrhein: Sirenen heulen um 11 Uhr
Am Donnerstag (12. März) ist landesweiter Warntag. Um 11 Uhr heulen rund 160 Sirenen in Krefeld und im Kreis Viersen.
Veröffentlicht: Donnerstag, 12.03.2026 05:14
Heute (12. März) wird auch am Niederrhein der Ernstfall geprobt. In ganz Nordrhein-Westfalen findet der landesweite Warntag statt. Dabei werden die Warnsysteme getestet. Um 11 Uhr heulen deshalb die Sirenen in Krefeld und im Kreis Viersen.
Im Kreis Viersen gibt es insgesamt 122 Sirenen. Zusammen mit den Anlagen in Krefeld sind es rund 160 Sirenen, die heute ausgelöst werden. Für die Bevölkerung besteht dabei keine Gefahr. Der Probealarm dient nur dazu, die Technik zu überprüfen und die Warnsignale bekannter zu machen.
So läuft der Sirenen-Test heute ab
Der Warntag beginnt um 11 Uhr mit einem einminütigen Dauerton. Dieses Signal bedeutet eigentlich Entwarnung und zeigt beim Test an, dass gleich eine Sirenenprobe startet.
Nach einer fünfminütigen Pause folgt um 11:06 Uhr das eigentliche Warnsignal: ein auf- und abschwellender Heulton für eine Minute. Im Ernstfall bedeutet dieses Signal „Warnung der Bevölkerung“. Dann gilt: Ruhe bewahren, Fenster und Türen schließen, Schutz suchen und auf weitere Informationen achten.
Um 11:12 Uhr ertönt erneut ein einminütiger Dauerton. Damit endet der Probealarm mit der Entwarnung.
Warnmeldungen auch aufs Handy
Neben den Sirenen werden heute auch digitale Warnsysteme getestet. Dazu gehören die Apps NINA, BIWAPP und KATWARN. Sie schicken eine Push-Nachricht auf das Smartphone.
Zusätzlich wird das sogenannte Cell-Broadcast-System aktiviert. Dabei werden Warnmeldungen direkt über das Mobilfunknetz an Handys in der Region gesendet.
Mit dem landesweiten Warntag prüfen Behörden und Einsatzkräfte, ob im Ernstfall alle Warnsysteme zuverlässig funktionieren. Falls nötig, können anschließend Verbesserungen vorgenommen werden.
Der Kreis Viersen weist außerdem auf die Internetseite zur Notfallhilfe hin. Dort gibt es Informationen zur Vorbereitung auf verschiedene Notfälle und Tipps für den Ernstfall.
Wichtig: Während des Tests besteht keine Gefahr für die Bevölkerung. Die Notrufnummern von Polizei und Feuerwehr sollten nur bei echten Notfällen gewählt werden.