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Warnstreik trifft erneut den Niederrhein
© Welle Niederrhein | Ostwall-Haltestelle in Krefeld
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Warnstreik trifft erneut den Niederrhein

Der Alltag vieler Menschen am Niederrhein wird heute (28.02.) nicht so funktionieren, wie gewohnt. Wegen der gescheiterten Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst gibt es erneut Warnstreiks.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.02.2023 04:49

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Gegen 9:30 Uhr setzen sich in Krefeld von der Yayla Arena und vom DGB-Haus aus Demonstrationszüge in Richtung Rathaus in Bewegung. Die Gewerkschaft ver.di ruft unter anderem die Stadtverwaltungen in Tönisvorst, Viersen, Willich und Krefeld in den Warnstreik. Die Krefelder Sparkasse, die SWK und die NEW werden ebenfalls bestreikt. Es werden erhebliche Einschränkungen bei kommunalen Diensten, in Kitas und städtischen Bädern erwartet. Viele Busse und Bahnen fahren nur eingeschränkt oder gar nicht. Ver.di fordert wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten für die Beschäftigten im öffentlichen Dienst 10,5 Prozent mehr Lohn - mindestens aber 500 Euro mehr. Eine Dritte Verhandlungsrunde ist Ende März geplant.

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