
Wärmestuben am Niederrhein: Hilfe bei Kälte
Bei Frost zählt jede Hilfe: Kommunen am Niederrhein bieten Wärmestuben, Unterkünfte und Unterstützung für obdachlose Menschen an.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.12.2025 05:27
Krefeld setzt auf Streetworker und Wärmestuben
In Krefeld sind bei kalten Temperaturen verstärkt Streetworker unterwegs. Sie vermitteln obdachlose Menschen gezielt in verschiedene Wärmestuben und Anlaufstellen. Dazu gehören unter anderem die städtische Notunterkunft an der Feldstraße, die Bahnhofsmission sowie der Emmaus-Tagestreff an der Tannenstraße.
Wer trotz Kälte auf der Straße bleiben möchte, bekommt Unterstützung in Form von heißen Getränken und Decken, teilt die Stadt mit.
Unterbringung in Tönisvorst und Schwalmtal
In Tönisvorst hat die Stadt aktuell neun obdachlose Personen untergebracht. Bei Bedarf kann das Ordnungsamt kurzfristig weitere Menschen aufnehmen, heißt es aus dem Rathaus.
Auch die Gemeinde Schwalmtal meldet, dass alle bekannten obdachlosen Personen untergebracht wurden.
Willich nutzt freie Kapazitäten
In Willich werden Wärmesuchende in Unterkünften für Geflüchtete untergebracht. Diese seien derzeit nicht ausgelastet, so die Stadtverwaltung. Damit könne kurzfristig Hilfe angeboten werden, wenn die Temperaturen weiter sinken.
Wie können wir helfen?
Die Diakonie gibt einige Tipps, wie wir Obdachlosen bei den eisigen Temperaturen helfen können. Sollten wir einen Menschen auf der Straße sehen, lohnt es sich immer zu schauen, ob dieser auch ansprechbar ist. Im schlimmsten Fall sollten wir einen Krankenwagen rufen.
Wenn wir spenden wollen, gibt es verschiedene Anlaufstellen wie das Deutsche Rote Kreuz oder auch die Diakonie. Diese nehmen gerne Sachspenden wie Decken an. Sollten wir einen Obdachlosen vor einem Einkaufsladen sehen, können wir auch immer fragen, ob wir der Person etwas mitkaufen sollen. Zum Beispiel ein Brot oder eine Supper oder ähnliches.