
Viersener sagt in Mordprozess gegen sich selbst aus
Neunmal soll er mit einem Hammer auf den Kopf seiner Ehefrau eingeschlagen haben - den Vorwurf hat der Viersener jetzt zugegeben. Der 76-jährige steht wegen Mordes vor Gericht.
Veröffentlicht: Freitag, 01.12.2023 05:55
Im zweiten Prozesstag sagte neben mehreren Zeugen auch der Angeklagte selbst aus. "Nach der Tat, als ich auf dem Bett saß und wieder zu Verstand kam, war mir klar, das muss ich gewesen sein", sagte der Angeklagte vor dem Landgericht Mönchengladbach. Er sagte laut Gericht über die Geldsorgen aus, die das Ehepaar gehabt haben soll. Demnach haben sie ihren in Portugal lebenden Sohn unterstützt - zum Schluss wohl mit rund 2.000 Euro monatlich. Der Angeklagte wollte seine Frau demnach vor einem Leben in Armut bewahren. Er soll sie mit dem Hammer im Schlaf angegriffen haben. Die Frau ist aufgrund der schweren Schädelverletzungen noch in der Wohnung verstorben.