
Viersener Rat entscheidet über Bilanzierungshilfe
Der Viersener Rat entscheidet am Dienstag (03. Februar), wie 20,6 Millionen Euro aus Corona und Ukraine-Krieg ausgeglichen werden sollen – sofort oder über Jahrzehnte.
Veröffentlicht: Dienstag, 03.02.2026 14:30
Im Viersener Stadtrat fällt heute eine wichtige finanzpolitische Entscheidung. Es geht um die Frage, wie die Folgen der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges für den städtischen Haushalt ausgeglichen werden sollen. Konkret steht eine sogenannte Bilanzierungshilfe in Höhe von rund 20,6 Millionen Euro auf der Tagesordnung.
Einmalzahlung oder jahrzehntelange Belastung
Die Stadtverwaltung schlägt vor, den gesamten Betrag auf einmal zurückzuzahlen. Ziel ist es, den Haushalt nicht über viele Jahre hinweg immer wieder zu belasten. Damit würde die Stadt einen klaren Schnitt machen und sich schneller finanziell neu aufstellen.
Alternativ könnte die Stadt die Kosten auch über einen sehr langen Zeitraum strecken. In diesem Fall würden die rund 20,6 Millionen Euro über etwa 50 Jahre abbezahlt. Das würde die jährliche Belastung senken, den Haushalt aber über Jahrzehnte binden.
Entscheidung mit langfristigen Folgen
Welche Variante der Rat wählt, hat direkte Auswirkungen auf die künftige Haushaltsplanung der Stadt Viersen. Die Entscheidung betrifft nicht nur die aktuelle Ratsperiode, sondern auch kommende Generationen. Heute wird sich zeigen, welchen Weg Politik und Verwaltung einschlagen.