Viersen: Autofahrer übersieht radelndes Kind: leicht verletzt

Ein 77-jähriger deutscher Autofahrer aus Viersen befuhr den Konrad-Adenauer-Ring. Beim Abbiegen übersah der Senior das radelnde Schulkind und touchierte es. Der Junge stürzte und wurde leicht verletzt. Nach bisherigem Erkenntnisstand der Polizei tauschten Senior und Kind die Personalien aus. Das Kind soll erklärt haben, alles sei o.k. und beide fuhren davon. Von der Schule aus musste dann für den verletzten Radler ein Krankenwagen bestellt werden. Der Autofahrer meldete sich später telefonisch bei der Polizei.

Dies allerdings schützt ihn nicht davor, dass nunmehr wegen Verdachts der Verkehrsunfallflucht gegen ihn ermittelt wird. Bei Verkehrsunfällen mit Kindern sollte immer die Polizei hinzugerufen werden. Dies gilt auch dann, wenn die Kinder erklären, es sei nichts passiert. Sehr häufig erklären sie dies unter dem Eindruck des Geschehens und bemerken erst später, dass sie verletzt sind. Oder die Eltern stellen Schäden am Fahrrad fest und erstatten eine Unfallanzeige. Bis die Polizei am Unfallort eintrifft, muss mindestens der erwachsene Beteiligte am Unfallort warten. Eine nachträgliche Meldung eines Verkehrsunfalls reicht nicht aus./ah (1075)

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