
Verwaltungsgericht weist Klagen gegen Pipeline ab
Vor dem Verwaltungsgericht Düsseldorf ist in der vergangenen Woche ein 16 Jahre langer Streit zu Ende gegangen. Bei dem dreht sich alles um eine CO2-Pipeline.
Veröffentlicht: Montag, 06.03.2023 11:51
Diese soll in Zukunft für die Herstellung von Kunststoff Kohlenmonoxid von Dormagen bis zum Chempark in Uerdingen transportieren. In den vergangenen Jahren hatten viele Menschen aus Angst vor Schäden an der Pipeline dagegen geklagt - übrig geblieben waren noch zwei Frauen aus Ratingen und Hilden. Ihre Klagen wurden jetzt vom Verwaltungsgericht abgewiesen. Die Begründung: Die Pipeline entspreche dem Stand der Technik. Gegen die Urteile kann noch Revision eingelegt werden. Es stehen außerdem noch dutzende weitere Klagen aus, unter anderem vom BUND. Die Umweltschützer wollen sich, falls nötig, durch alle Instanzen klagen - im Zweifel auch auf EU-Ebene. Die Pipeline ist seit vielen Jahren verlegt, darf aber noch nicht in Betrieb genommen werden. Das verhindern die Pipeline-Gegner seit inzwischen gut 15 Jahren. Sie fürchten bei einem Unfall mit der Pipeline massive Schäden für Mensch und Umwelt.