
Verschärfung der Corona-Maßnahmen geplant
Bund und Länder haben am Dienstag (30.11.) über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten. Im Gespräch ist unter anderem eine Impflicht. Hierrüber soll zeitnah eine Entscheidung fallen, heißt es von Regierungssprecher Seibert.
Veröffentlicht: Dienstag, 30.11.2021 18:14
Am Mittwoch (01.12.) will die NRW-Landesregierung über weitere Schritte beraten. Einen Tag später tagen die Ministerpräsidenten der Länder, um schärfere Maßnahmen auf den Weg zu bringen. Sollten die nicht ausreichen, müsse der Krisenstab am Freitag über eigene Schritte beraten, heißt es von der Stadt Krefeld. Sie fordert ein schnelles und konsequentes Handeln von Bund und Ländern. Wer jetzt den Ernst der Lage nicht verstanden hat, habe im Krisenmanagement nichts zu suchen, sagt Krefelds Stadtdirektor Markus Schön. In der jetzigen Situation und mit der neuen Corona-Mutante seien Bilder wie die des vollen Fußballstadions in Köln vergangenes Wochenende nicht mehr vermittelbar, so Schön.
Niederrhein reagiert auf weiter steigende Corona-Zahlen
Unabhängig von Bund und Land werden jetzt schon erste Maßnahmen am Niederrhein umgesetzt. Die Krefelder Kulturfabrik zum Beispiel will bis auf Weiteres auf Partys verzichten. Veranstaltungen mit Sitzplätzen soll es unter Auflagen aber weiter geben. Ob und was Bund und Länder heute genau beschließen, ist noch nicht klar. Sollte das aber nicht ausreichen - dann will die Stadt Krefeld beraten, ob sie nicht eigene härtere Schritte umsetzt. In den Fußgängerzonen in der Krefelder Innenstadt, in Traar, Hüls und Uerdingen gilt ja bereits wieder eine Maskenpflicht. Ab Mittwoch (01.12.) wird die auch wieder verstärkt kontrolliert - und geahndet. Wer dann ohne Mund-Nase-Bedeckung angetroffen wird, muss 50 Euro Bußgeld zahlen.