
Verfügbares Einkommen: Viersen vor Krefeld
Neue Zahlen zeigen: Im Kreis Viersen liegt das verfügbare Einkommen deutlich über dem von Krefeld – Kempen führt die Statistik an.
Veröffentlicht: Donnerstag, 29.01.2026 05:46
Wer im Kreis Viersen lebt, hat im Schnitt mehr Geld zur Verfügung als Menschen in Krefeld. Das zeigen aktuelle Zahlen der Landesstatistiker für das Jahr 2023. Demnach lag das durchschnittliche verfügbare Einkommen im Kreis Viersen bei rund 29.300 Euro, während es in Krefeld etwa 26.700 Euro waren.
Kempen und Willich an der Spitze
Innerhalb des Kreises Viersen gibt es deutliche Unterschiede. Kempen liegt an der Spitze: Dort standen den Einwohnerinnen und Einwohnern im Schnitt fast 33.600 Euro pro Jahr zur Verfügung. Willich folgt mit rund 31.400 Euro. Deutlich darunter liegen Nettetal und Viersen, die beim Einkommen etwa auf dem Niveau der Stadt Krefeld liegen.
So steht der Niederrhein landesweit da
NRW-weit haben die Menschen in Meerbusch das höchste verfügbare Einkommen, gefolgt von Herdecke. Am unteren Ende der Statistik liegt Gelsenkirchen. Insgesamt ist das verfügbare Einkommen in Nordrhein-Westfalen 2023 um 5,7 Prozent gestiegen. Am Niederrhein fiel der Zuwachs sogar noch etwas höher aus.
Als verfügbares Einkommen gelten laut Landesstatistikern die Einkommen aus Arbeit und Vermögen – nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben.