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Verfolgungsfahrt in Viersen endet an Ampelmast
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Verfolgungsfahrt in Viersen endet an Ampelmast

Rasante Verfolgungsfahrt durch Viersen: Ein 26-Jähriger flüchtet vor der Polizei, fährt bis zu 100 km/h und stoppt erst an einem Ampelmast.

Veröffentlicht: Montag, 15.12.2025 05:14

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Am Samstagabend (14. Dezember) gegen 19.30 Uhr wollte eine Streifenwagenbesatzung in Viersen einen Pkw zu einer allgemeinen Verkehrskontrolle anhalten. Statt zu stoppen, beschleunigte der Fahrer sein Auto und versuchte, sich der Kontrolle durch eine Flucht zu entziehen. Dabei missachtete er zweimal eine rote Ampel und fuhr innerorts mit bis zu 100 km/h. Andere Verkehrsteilnehmer wurden nach Angaben der Polizei dabei nicht gefährdet.

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Verfolgungsfahrt durch die Innenstadt

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Während der Flucht stellte der Fahrer auf dem Konrad-Adenauer-Ring sogar das Licht seines Fahrzeugs aus und setzte die Fahrt durch die Viersener Innenstadt fort. Zudem waren an dem Wagen Kennzeichen angebracht, die nicht für dieses Fahrzeug ausgegeben waren. Die Polizei nahm die Verfolgung auf und blieb dem Pkw dicht auf den Fersen.

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Unfall beendet die Fahrt

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An der Kreuzung Landwehrstraße und Hardter Straße durchbrach der Fahrer eine Baustellenabsicherung und prallte anschließend gegen den Mast einer Ampel. Dadurch kam das Fahrzeug zum Stillstand. Sowohl der Pkw als auch der Ampelmast wurden beschädigt, verletzt wurde niemand. Der 26-jährige Fahrer konnte vor Ort angesprochen und in Gewahrsam genommen werden.

Wie sich herausstellte, besaß er keine gültige Fahrerlaubnis, zudem war das Fahrzeug nicht zugelassen. Der Pkw wurde noch am Unfallort beschlagnahmt, da er an einem verbotenen Kraftfahrzeugrennen beteiligt war. Gegen den Fahrer und den Halter des Fahrzeugs wurden Strafverfahren eingeleitet.

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