
Verfolgungsfahrt in Krefeld endet mit Festnahme
In Krefeld hat die Polizei in der Nacht eine Autofahrerin verfolgt. Die Frau stand laut Polizei unter Alkohol- und Drogeneinfluss und wurde festgenommen.
Veröffentlicht: Freitag, 17.04.2026 12:17
Verfolgungsfahrt in der Krefelder Nacht
In Krefeld hat es in der Nacht zu Freitag (17. April) eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei gegeben. Nach Angaben der Polizei wollte eine Streifenbesatzung gegen 1:20 Uhr an der Kreuzung Friedensstraße/Parkstraße bei Grün nach links in die Parkstraße abbiegen. In diesem Moment sei plötzlich ein Auto von links mit hoher Geschwindigkeit in den Kreuzungsbereich gefahren. Laut Polizei habe der Wagen dabei offenbar eine rote Ampel missachtet. Nur durch eine Vollbremsung konnten die Beamten demnach einen Zusammenstoß verhindern. Danach sei das Auto weitergefahren, ohne anzuhalten.
Flucht über rote Ampel in Richtung Rather Straße
Die Polizei verfolgte den flüchtigen Wagen anschließend weiter. Nach Angaben der Beamten fuhr das Auto in Richtung Rather Straße und missachtete dabei erneut eine rote Ampel. Auch auf Anhaltesignale habe die Fahrerin nicht reagiert. Wenig später entdeckte die Polizei das Fahrzeug geparkt auf dem Reitweg. Im Wagen saßen laut Polizei drei Personen. Die Fahrerin habe noch versucht, auf den Beifahrersitz zu klettern, obwohl dort bereits ein Beifahrer saß.
Alkohol, Drogen und kein Führerschein
Ein Alkoholvortest ergab bei der Krefelderin nach Polizeiangaben 1,48 Promille. Auch ein Drogenvortest fiel demnach positiv aus. Die Frau wurde zur Polizeiwache gebracht, wo ihr eine Blutprobe entnommen wurde. Außerdem konnte sie laut Polizei keine gültige Fahrerlaubnis vorweisen. Im Anschluss wurde sie festgenommen.
Frau wegen offenem Haftbefehl in JVA Willich
Die Krefelderin kam nach ihrer Festnahme in die Justizvollzugsanstalt Willich. Grund dafür war laut Polizei ein offener Haftbefehl gegen sie. Weitere Angaben zu den Hintergründen des Haftbefehls machte die Polizei zunächst nicht. Die Ermittlungen zu der nächtlichen Fahrt laufen weiter. Unklar ist bisher auch, welche Rolle die beiden weiteren Insassen gespielt haben.