
Verdacht auf Autorennen nach Unfall auf der A57
Auf der A57 bei Moers gab es in der Nacht (30. August) wohl ein illegales Autorennen. Nach einem Unfall war die Autobahn Richtung Goch bis in den Morgen gesperrt.
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Unfall in der Nacht auf der A57 bei Moers
Auf der A57 bei Moers hat es in der Nacht vermutlich ein illegales Autorennen gegeben. Das teilt die Autobahnpolizei Düsseldorf mit. Nach bisherigen Erkenntnissen waren zwei Autos mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der Autobahn unterwegs. Eines der Fahrzeuge soll dann ein drittes, unbeteiligtes Auto über den Standstreifen rechts überholt haben. Dabei habe der Fahrer die Kontrolle verloren und sei gegen die Leitplanke geprallt. Der Fahrer musste eine Blutprobe abgeben - bei ihm wird Drogenkonsum vermutet.
Ein Auto flüchtet vom Unfallort
Nach Angaben der Polizei blieb das zweite mutmaßlich beteiligte Auto zunächst noch kurz an der Unfallstelle stehen. Als die Einsatzkräfte eintrafen, soll der Wagen dann aber geflüchtet sein. Die Ermittler gehen deshalb weiteren Hinweisen zu dem Fahrzeug und zu den Beteiligten nach. Unter anderem war in der Nacht auch eine Spurensicherung vor Ort. Schwerverletzte gab es laut Polizei nicht.
A57 Richtung Goch bis zum Morgen gesperrt
Wegen des Unfalls und der Ermittlungen war die A57 in Richtung Goch bis in den frühen Morgen (31. August) gesperrt. Autofahrer mussten in dieser Zeit mit Behinderungen rechnen. Die Polizei prüft jetzt, was genau vor dem Unfall passiert ist und ob sich der Verdacht auf ein verbotenes Rennen bestätigt.