
Urteil nach Messerangriff
Nach dem tödlichen Messerangriff auf die Chefin der Krefelder New-Yorker-Filiale wird der Täter dauerhaft in eine geschlossene Psychiatrie eingewiesen. Das entschied heute das Landgericht Krefeld.
Veröffentlicht: Mittwoch, 26.11.2025 12:50
Das Urteil vom Landgericht Krefeld ist gesprochen: Der 27-jährige Täter, der Anfang Mai seine Chefin mit 26 Messerstichen tötete, wird dauerhaft in einer geschlossenen Psychiatrie untergebracht.
Psychiatrisches Gutachten bestätigt Schuldunfähigkeit
Ein Gutachten ergab, dass der Mann an einer schweren paranoiden Schizophrenie leidet und zur Tatzeit schuldunfähig war. Die Rückfallgefahr sei hoch, sagte der Richter des Landgerichts. Der Täter hatte ausgesagt, sich von seiner Chefin und Kollegen gemobbt gefühlt zu haben. Er arbeitete erst drei Monate bei New-Yorker in Krefeld, als es zur Tat kam.