
Urteil im Raubmord-Prozess
Ein 60-jähriger Mann ist vom Krefelder Landgericht wegen Raubmordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Er hatte seinen gehbehindertem Nachbarn in dessen Wohnung in Oppum erstochen. Der Richter sprach von Heimtücke und Habgier.
Veröffentlicht: Donnerstag, 24.10.2019 05:42
Dem Täter sei es um eine Geldbörse mit mindestens 500 Euro gegangen, sagte der Richter bei der Urteilsverkündigung. Der Mann habe sich zuvor in eine Prostituierte verliebt. Dadurch sei er in finanzielle Schwierigkeiten geraten. Der Angeklagte hatte im September bereits ein Teilgeständnis abgelegt. Er gab zwar zu, auf das 69-jährige Opfer eingestochen zu haben. Er habe seinem Nachbarn aber nur einen Denkzettel verpassen und nicht töten wollen. Das kaufte ihm das Gericht nicht ab.