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Urteil im Cleverbuy-Prozess in Krefeld erwartet
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Urteil im Cleverbuy-Prozess in Krefeld erwartet

Vor dem Amtsgericht Krefeld könnte Mittwoch (01. Juli) das Urteil im Prozess um das Ankaufportal Cleverbuy fallen. Es geht um Betrugsvorwürfe und Markenrechtsverstöße.

Veröffentlicht: Mittwoch, 01.07.2026 04:20

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Urteil im Prozess vor dem Amtsgericht Krefeld möglich

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Vor dem Amtsgericht Krefeld könnte heute (1. Juni) das Urteil im Prozess um das Krefelder Online-Ankaufportal Cleverbuy fallen. Das Gericht setzt das Verfahren gegen einen 59-jährigen Mann aus Hünxe und eine 33-jährige Frau aus Willich fort. Verhandelt wird vor dem Schöffengericht. Den beiden Angeklagten werden gewerbsmäßiger Betrug und strafbare Kennzeichenverletzung vorgeworfen.

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Laut Anklage mehr als 100 Geschädigte

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Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sollen die Angeklagten seit Dezember 2022 in 115 Fällen Privatpersonen geschädigt haben. Dabei soll es um gebrauchte Elektronik wie Handys, Tablets oder Laptops gegangen sein, die an das Unternehmen verkauft wurden. Den Kunden sei demnach der Ankauf ihrer Geräte zugesagt worden, vereinbarte Auszahlungen seien aber gar nicht, nur teilweise oder erst verspätet erfolgt. Der so entstandene Schaden liegt laut Anklage bei 73.635,70 Euro.

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Vorwurf auch bei Handys und Zubehör

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Zusätzlich wirft die Staatsanwaltschaft den Angeklagten Markenrechtsverstöße vor. Nach dem Vorwurf sollen sie in 20 Fällen gefälschtes Mobiltelefonzubehör und Verpackungselemente von Apple und Samsung genutzt haben. So sollen aus gebrauchten Handys vermeintlich originale und neuwertige Geräte gemacht worden sein. In fünf Fällen sollen solche Mobiltelefone an Endkunden weiterverkauft worden sein. Bei einer Durchsuchung am 27. März 2025 sollen außerdem nicht autorisierte Siegel, Schutzpapiere, Kurzanleitungen und Zubehörartikel gefunden worden sein.

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