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Urteil gegen Ex-Postboten aus Krefeld
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Urteil gegen Ex-Postboten aus Krefeld

Ein ehemaliger Postbote aus Krefeld ist verurteilt worden. Er soll zehntausende Briefe versteckt haben, um seiner damaligen Freundin zu helfen.

Veröffentlicht: Dienstag, 28.07.2026 13:25

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Urteil am Amtsgericht Krefeld

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Vor dem Amtsgericht Krefeld ist ein ehemaliger Postbote zu einem Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt worden. Das Gericht sprach den 37-Jährigen wegen Verletzung des Post- oder Fernmeldegeheimnisses in 85 Fällen schuldig. Das hat das Gericht auf Anfrage bestätigt. Nach vorliegenden Berichten hatte der Mann gestanden, zahlreiche Briefe nicht zugestellt, sondern versteckt zu haben. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

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Mehr als 30.000 Sendungen nicht zugestellt

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Nach Angaben aus den Berichten soll es insgesamt um mehr als 30.000 nicht zugestellte Sendungen gehen. Der 37-Jährige soll ausgesagt haben, er habe seiner damaligen Freundin helfen wollen. Sie sei als Zustellerin überfordert gewesen. Statt die Briefe auszuliefern, sollen sie in einer Wohnung und in einem Keller gelagert worden sein. Geöffnet worden seien die Sendungen nach Aussage des Angeklagten nicht.

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Geldstrafe gegen ehemalige Zustellerin

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Gegen die frühere Postzustellerin verhängte das Gericht eine Geldstrafe in Höhe von mehreren hundert Euro. Zu einem weiteren Mitangeklagten wurde das Verfahren laut den vorliegenden Informationen wegen geringer Schuld eingestellt. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Trio vorgeworfen, zwischen Oktober 2021 und April 2023 gemeinsam Postsendungen nicht zugestellt zu haben. Betroffen gewesen sein sollen mehr als 17.000 Empfänger. Weitere rechtliche Schritte sind noch möglich, weil das Urteil noch nicht endgültig ist.

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