
Unfall überschattet Veilchendienstagszug in MG
Beim Veilchendienstagszug (17. Februar) in Mönchengladbach wurde eine 23-Jährige schwerst verletzt. Insgesamt zieht die Polizei dennoch eine weitgehend friedliche Bilanz.
Veröffentlicht: Mittwoch, 18.02.2026 04:32
Der Veilchendienstagszug am Dienstag, 17. Februar, ist aus Sicht der Polizei insgesamt weitgehend friedlich verlaufen. Pünktlich zum Start um 13.11 Uhr zeigte sich die Sonne, tausende Jecke feierten gut gelaunt entlang des Zugwegs durch die Mönchengladbacher Innenstadt.
Gegen 15.30 Uhr kam es jedoch zu einem schweren Unfall.
23-jährige Ordnerin schwerst verletzt
Beim Einbiegen von der Bismarckstraße in die Regentenstraße erfasste ein am Zug beteiligter Bus eine 23-jährige Ordnerin. Die Frau wurde schwerst verletzt. Einsatzkräfte der Feuerwehr übernahmen die Erstversorgung und brachten sie in ein Krankenhaus in Mönchengladbach. Ihr Gesundheitszustand ist derzeit kritisch.
Der Zug wurde nach dem Unfall zunächst gestoppt und anschließend in Absprache mit dem Veranstalter auf kürzestem Weg beendet. Ein spezialisiertes Verkehrsunfallaufnahme-Team aus Kleve unterstützte die Polizei bei der Spurensicherung. Die Ermittlungen zur genauen Unfallursache dauern an.
13 Anzeigen und drei Ordnungswidrigkeiten
Unabhängig vom Unfallgeschehen registrierte die Polizei insgesamt 13 Strafanzeigen sowie drei Ordnungswidrigkeiten. Darunter waren mehrere Körperverletzungen und Beleidigungen. Zudem wurden Anzeigen wegen des Mitführens einer Anscheinswaffe, wegen gezündeter Pyrotechnik sowie wegen des Einsatzes einer Drohne über einer Menschenmenge gefertigt.
Nach Angaben des Veranstalters hat der Mönchengladbacher Karnevalsverband über das gesamte Karnevalswochenende hinweg rund 450.000 Menschen erreicht.