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Unerwartete Wendung: Opfer im Krefelder Gerichtsfall lügt
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Unerwartete Wendung: Opfer im Krefelder Gerichtsfall lügt

In einem Fall vor dem Krefelder Landgericht wurden zwei Angeklagte freigesprochen. Stattdessen muss sich das mutmaßliche Opfer auf eine Anklage einstellen.

Veröffentlicht: Freitag, 09.05.2025 07:14

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Zwei Männer mussten sich unter anderem wegen hundertfacher Vergewaltigung und Freiheitsberaubung vor dem Landgericht Krefeld verantworten. Jetzt gibt es in dem Fall eine unerwartete Wendung: Statt der beiden Männer muss sich das Opfer auf ein Strafverfahren einstellen, weil die junge Frau gelogen haben soll.

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Freispruch und neue Anschuldigungen

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Es ging laut Gericht um eine Zwangsehe nach islamischem Recht, Freiheitsberaubung und Vergewaltigung in fast 140 Fällen. Das Gericht hatte jedoch Zweifel an den Aussagen der damals 15-jährigen und beauftragte ein psychologisches Gutachten. Dieses stufte ihre Aussagen als unstimmig und unglaubwürdig ein. Die beiden 30- und 39-jährigen Angeklagten wurden freigesprochen. Stattdessen droht der jungen Frau jetzt ein Verfahren wegen falscher Verdächtigung und uneidlicher Falschaussage.

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