
Ukraine: Besser Geld- statt Medikamenten-Spenden
Der Krieg in der Ukraine sorgt in dem Land für Engpässe bei Medikamenten. Viele Menschen aus Krefeld und dem Kreis Viersen wollen helfen, indem sie Arzneimittel spenden. Das sei aber nicht so sinnvoll, heißt es vom Apothekerverband Nordrhein.
Veröffentlicht: Freitag, 11.03.2022 12:03
Medikamentenspenden dürften gesetzlich nicht ohne Weiteres in andere Länder transportiert werden, sagt der Apothekerverband Nordrhein. Auch für die Helfer vor Ort sei es schwierig, die Medikamente richtig zu sortieren und gezielt weiterzuleiten. Die Apotheken raten deshalb besser zu Geldspenden. Die könnten gezielt für die Medikamente eingesetzt werden, die in der Ukraine wirklich gebraucht werden. Seriöse Hilfsorganisationen haben einen Überblick und können Medikamente direkt zum Beispiel an Krankenhäuser oder Flüchtlingsunterkünfte weiterleiten.