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Trotz geplanter Schließung: Geld für Geburtshilfe in Kempen
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Trotz geplanter Schließung: Geld für Geburtshilfe in Kempen

Das Allgemeine Krankenhaus Viersen und das Hospital zum Heiligen Geist in Kempen bekommen auch in diesem Jahr Geld vom Land - für ihre Geburtshilfen.

Veröffentlicht: Dienstag, 07.04.2026 05:05

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Das NRW-Gesundheitsministerium stärkt gezielt 65 kleinere Geburtshilfen mit Fördermitteln des Bundes. Jede Einrichtung bekommt demnach im Schnitt rund 385.000 Euro.

Dabei ist inzwischen klar: Die Geburtshilfe in Kempen wird dicht gemacht. Schon Ende Juni soll sie schließen. Schwangere sollen dann im AKH Viersen entbinden können. Damit sei die bestmögliche Versorgung im Kreis Viersen gewährleistet, so die beiden Häuser.

Für den Erhalt des Kempener Standorts hat das Hebammenteam Kempen eine Online-Petition gestartet. Die haben schon mehr als 14.000 Menschen unterschrieben. Die Hebammen weisen in der Petition auf die Bedeutung einer wohnortnahen Geburtshilfe hin. Die Schließung des Kempener Kreißsaals würde für Familien zum Beispiel längere Anfahrtswege bedeuten, heißt es in der Petition.

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