
Trockenheit: Feldbrand und Fischsterben
Die anhaltende Trockenheit wäre den Kempenern gestern Nachmittag beinahe zum Verhängnis geworden. Auf einem Weizenfeld an der Unterweidener Straße war ein Mähdrescher in Brand geraten. Warum, ist noch unklar. Weil das Getreide extrem trocken war, breitete sich der Brand rasch aus.
Veröffentlicht: Mittwoch, 24.07.2019 05:45
Innerhalb weniger Minuten waren vier Hektar Feld abgebrannt. Das Feuer zog Richtung Häuser und hätte für ein Inferno sorgen können. Mithilfe der umliegenden Bauern, die Schneisen in das Feld zogen, konnte die Feuerwehr aber verhindern, dass es soweit kam. Etwa 50 Meter vor den Häusern konnte der Brand unter Kontrolle gebracht werden. Die Feuerwehr selbst sprach von einem dramatischen Einsatz. Auch weil der Wind zwischenzeitlich drehte und auf die Feuerwehrleute zu kam und sie so selbst in Gefahr waren. Der Fahrer des Mähdreschers blieb unverletzt.
Fischsterben in der Niers
Die extreme Trockenheit sorgt gerade aber noch für weitere Probleme: An verschiedenen Stellen der Niers sind zwischen Süchteln und Wachtendonk tote Fische gefunden worden. Der Niersverband nennt Sauerstoffmangel als Ursache.
Diese Situation kann eintreten, wenn die Niers durch anhaltende Trockenheit zu wenig Wasser führt und es dann bei plötzlichem Starkregen zu stärkeren Einleitungen kommt. Gegenmaßnahmen gibt es nicht. Solche Ereignisse könnten in überwiegend trockenen Sommern mit vorübergehendem Starkregen immer wieder vorkommen, sagt der Verband. Die Fischpopulation in der Niers werde sich aber schnell erholen.







