
Tönisvorst verhängt Haushaltssperre
Tönisvorst verhängt wegen fehlender 1,8 Millionen Euro eine Haushaltssperre. Nur noch notwendige Ausgaben sind ab sofort erlaubt.
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Die Stadt Tönisvorst hat wegen eines Einnahmeausfalls eine Haushaltssperre verhängt. Nach Angaben des stellvertretenden Stadtkämmerers fehlen der Kommune 1,8 Millionen Euro. Damit ist Tönisvorst nach Willich die zweite Stadt im Kreis Viersen mit einer solchen Maßnahme.
Hintergrund ist ein geplanter Grundstücksverkauf an der Schelthofer Straße. Er sollte rund 1,8 Millionen Euro in die Stadtkasse bringen. Der Planungsausschuss hat den Verkauf aber zunächst verschoben. Dadurch steigt das geplante Defizit laut Stadt Tönisvorst auf rund 14,8 Millionen Euro.
Nur noch notwendige Ausgaben erlaubt
Wegen der Haushaltssperre darf die Stadt ab sofort nur noch Geld für Ausgaben ausgeben, zu denen sie rechtlich verpflichtet ist oder die für wichtige Aufgaben notwendig sind. Andere Ausgaben müssen zunächst zurückgestellt werden. Die Maßnahme soll helfen, die finanzielle Lage der Stadt unter Kontrolle zu halten.
Stadtrat berät Ende September erneut
Der Stadtrat von Tönisvorst will sich Ende September noch einmal mit der Haushaltssperre befassen. Im Kreis Viersen hatte zuletzt bereits Willich offiziell eine Haushaltssperre verhängt. Mit Tönisvorst sind damit nun zwei Kommunen aus dem Kreisgebiet betroffen.