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Testfahrt für neue Zugflotte vom Niederrhein
© Welle Niederrhein | Bahnstrecke bei Breyell
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Testfahrt für neue Zugflotte vom Niederrhein

Ein Teil der neuen Regionalzüge für die S-Bahn Mitteldeutschland entsteht in Krefeld bei Siemens Mobility. Am Freitag (07. November) findet eine Testfahrt statt.

Veröffentlicht: Freitag, 07.11.2025 09:12

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Ein wichtiger Beitrag zur Dekarbonisierung des Schienenverkehrs: Siemens Mobility hat im Test Center Wegberg-Wildenrath die neuen Züge für die S-Bahn Mitteldeutschland vorgestellt. Die hochmodernen Mireo-Züge, von denen Teile der Flotte in Krefeld gefertigt werden, sollen ab Dezember 2026 den Nahverkehr in der Region Leipzig stärken.

Der Auftrag umfasst 75 Regionalzüge, darunter auch den batteriebetriebenen Mireo Plus B. Das Auftragsvolumen liegt bei rund 500 Millionen Euro – die bisher größte Bestellung für die Mireo-Zugplattform von Siemens Mobility.

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Krefeld baut an der Zukunft des Bahnverkehrs

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Ein Teil der neuen Mireo-Flotte wird im Siemens-Werk in Krefeld hergestellt, einem der wichtigsten Standorte für modernen Zugbau in Europa. Dort entstehen zentrale Komponenten wie Wagenkästen und Innenausstattungen. Mit der Fertigung in Krefeld leistet die Stadt einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Mobilität und zur Stärkung des Industriestandortes in Nordrhein-Westfalen.

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Moderne Technik für klimafreundliche Mobilität

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Die neuen Züge bieten bis zu 200 Sitzplätze, barrierefreies Reisen, kostenloses WLAN und moderne Informationssysteme. Durch die innovative Mireo-Plattform sparen die Fahrzeuge bis zu 25 Prozent Energie gegenüber vergleichbaren Zügen. Zudem sind sie zu 95 Prozent recycelbar. Der batteriebetriebene Mireo Plus B ermöglicht emissionsfreies Fahren auch auf nicht elektrifizierten Strecken.

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Ein Schritt für die Verkehrswende

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Der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL), die Länderbahn und DB Regio setzen mit der neuen Flotte auf mehr Kapazität, Komfort und Nachhaltigkeit. Ab 2026 sollen die Züge auf mehreren S-Bahn-Linien im Raum Leipzig, Halle und Zwickau unterwegs sein. Gefördert wird das Projekt vom Bund und vom Freistaat Sachsen im Rahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen.

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