
Terrassengebühr steht am Niederrhein zur Debatte
Die Wirtschaftslage am Niederrhein ist weiterhin angespannt. Darunter leiden auch viele Gastronomiebetriebe. Einige Kommunalpolitiker schlagen deshalb vor, dass die Terrassengebühren zeitweise ausgesetzt werden.
Veröffentlicht: Montag, 14.08.2023 12:25
Eine Welle Niederrhein Anfrage hat ergeben, dass die Kommunen bei uns damit bisher ganz unterschiedlich umgehen. Vor allem in Krefeld wird über das Thema aktuell wieder diskutiert. Die Stadt verzichtet bereits seit Juni 2020 auf die Terrassengebühren, um die Gastronomen zu entlasten. Laut Stadt fehlen dadurch allein in diesem Jahr bisher Einnahmen in Höhe von mehr als 100.000 Euro. Über die Weiterführung soll noch in diesem Quartal gesprochen werden. Unter anderem die CDU-Fraktion spricht sich dafür aus. Das sorge für Planungssicherheit bei den Gastronomen, heißt es. In Brüggen müssen Gastronomen monatlich einen Euro pro Quadratmeter an die Gemeinde zahlen. Aufgrund der geringen Summe seien auch keine Veränderungen geplant heißt es. In Nettetal oder Tönisvorst werden gar keine Terrassengebühren erhoben.