
Telemedizin in der JVA Willich
Eine Arztsprechstunde per Videochat - das soll es bald auch in der JVA in Willich geben. Das hat jetzt das Justizministerium mitgeteilt. Insgesamt sollen landesweit alle Gefängnisse an die Technik angeschlossen werden. Losgehen soll es im Januar.
Veröffentlicht: Mittwoch, 22.12.2021 17:21
Mit Hilfe der Telemedizin können Gefangene per Video rund um die Uhr Zugang zu einer ärztlichen Versorgung außerhalb der Sprechzeiten und innerhalb der Gefängnismauern erhalten. Dabei kommen auch schon mal digitale medizinische Geräte zum Einsatz. Mitarbeiter des Krankenpflegedienstes im Gefängnis arbeiten dann mit dem zugeschalteten Arzt zusammen. Für das Programm wird das Land NRW jährlich rund 2,4 Millionen Euro ausgeben. Seit 2020 gibt es die Technik schon in sieben Gefängnissen landesweit. Dazu gehören unter anderem die Justizvollzugsanstalten in Aachen, Hamm und Duisburg-Hamborn.