
Symposium berät über Impfung gegen Geflügelpest
Rund 50 Ausbrüche seit Ende September in NRW – auch im Kreis Viersen. Ein Symposium prüft, ob Impfungen gegen Geflügelpest künftig wichtiger werden.
Veröffentlicht: Donnerstag, 26.02.2026 05:06
Nach rund 50 Ausbrüchen der Geflügelpest seit Ende September in Nordrhein-Westfalen – auch im Kreis Viersen – wird über neue Strategien im Kampf gegen das Virus beraten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Impfungen künftig eine größere Rolle spielen sollten.
50 Ausbrüche seit Ende September
Wie das Landesamt für Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen bei einem Symposium mitteilte, sind landesweit zahlreiche Geflügelbetriebe betroffen. Auch hier bei uns im Kreis Viersen gab es Fälle. Die hohe Zahl der Ausbrüche erhöht den Druck auf Politik und Branche, zusätzliche Schutzmaßnahmen zu prüfen.
Welche Rolle können Impfstoffe spielen?
Diskutiert wurde, ob Impfungen gegen die Geflügelpest künftig verstärkt eingesetzt werden sollten. Thema waren zudem geeignete Impfstoffe, mögliche Überwachungsstrategien und die Frage, wie eine unbemerkte Verbreitung des Virus verhindert werden kann. Erfahrungen aus den Niederlanden sowie Einschätzungen aus Zoos und privaten Vogelhaltungen flossen in die Beratungen ein.
NRW-Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen betonte, dass neben möglichen Impfungen weiterhin konsequente Sicherheits- und Hygienemaßnahmen entscheidend bleiben. Ziel sei es, Ausbrüche frühzeitig zu erkennen und wirtschaftliche Schäden für Betriebe so gering wie möglich zu halten.