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Warnstreik im Nahverkehr am Niederrhein am Mittwoch (11.März): In Krefeld gilt ein Notfahrplan, in Viersen soll ein Teil der Linien weiter fahren.
Veröffentlicht: Mittwoch, 11.03.2026 05:17
Pendlerinnen und Pendler am Niederrhein müssen sich erneut auf Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr einstellen. Die Gewerkschaft ver.di hat die Beschäftigten der Stadtwerke Krefeld sowie der NEW in Viersen und Mönchengladbach zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen.
Hintergrund ist der laufende Tarifkonflikt im kommunalen Nahverkehr in Nordrhein-Westfalen. Die Gewerkschaft fordert unter anderem bessere Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten.
Notfahrplan bei den Stadtwerken Krefeld
In Krefeld versucht die SWK, mit einem Notfahrplan zumindest einen Teil des Verkehrs aufrechtzuerhalten. Die Straßenbahnlinien 041, 042, 043 und 044 werden komplett durch Busse ersetzt. Diese fahren grundsätzlich im üblichen Takt der Straßenbahnen, allerdings kann es zu Verspätungen und einzelnen Ausfällen kommen.
Die meisten Buslinien fallen komplett aus. Lediglich die Linien 047 und 062 sollen weiterhin unterwegs sein, auch dort können jedoch einzelne Fahrten entfallen. Fahrgäste werden gebeten, sich vor der Fahrt über aktuelle Änderungen zu informieren.
Unterschiede in Viersen und Mönchengladbach
In Mönchengladbach rechnet die NEW damit, dass der Linienverkehr kaum aufrechterhalten werden kann. Auch der Schulbusverkehr ist dort vom Streik betroffen.
In Viersen will das Verkehrsunternehmen dagegen versuchen, große Teile des Stadtverkehrs fahren zu lassen. Der freigestellte Schülerverkehr soll nach Möglichkeit planmäßig stattfinden.
Einige Buslinien im Kreis Viersen fahren regulär
Nicht betroffen vom Streik sind mehrere Buslinien im Kreis Viersen, die von anderen Unternehmen betrieben werden. Dazu gehören unter anderem Verbindungen der Unternehmen Kraftverkehr Schwalmtal und Busverkehr Rheinland. Diese Linien sollen regulär nach Fahrplan unterwegs sein.
Auch Fahrten der Linie 063 in Richtung Kreis Kleve sollen stattfinden, allerdings können Verspätungen nicht ausgeschlossen werden.