
Stellwerksstörung bremst RE10 am Niederrhein aus
Der RE10 am Niederrhein bleibt weiter von Problemen betroffen. Grund ist eine Stellwerksstörung in Wuppertal, die auch Wartungen der Züge erschwert.
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RE10 am Niederrhein weiter unter Druck
Trotz des Endes der bundesweiten Bahn-Störung läuft der Zugverkehr am Niederrhein noch nicht wieder überall problemlos. Besonders betroffen ist aktuell der RE10. Nach Angaben der RheinRuhrBahn wirkt sich eine Stellwerksstörung in Wuppertal-Vohwinkel weiter auf die Linie aus. Für Fahrgäste bedeutet das, dass es weiterhin Einschränkungen geben kann. Die Lage dürfte sich deshalb nicht sofort entspannen, selbst wenn die akute Störung behoben wird.
Werkstatt in Mettmann nur eingeschränkt erreichbar
Hintergrund ist nach Angaben der RheinRuhrBahn, dass Fahrzeuge derzeit nur eingeschränkt zur Werkstatt in Mettmann gebracht werden können. Betroffen sind unter anderem die Züge der Linien RE10 und S7. In Mettmann werden wichtige Wartungen und Instandhaltungen durchgeführt. Wenn diese Arbeiten nicht oder nur teilweise möglich sind, stehen weniger einsatzbereite Fahrzeuge zur Verfügung. Genau das wirkt sich nun auch auf den Betrieb am Niederrhein aus.
Folgen auch nach Ende der Störung möglich
Die RheinRuhrBahn rechnet damit, dass die Auswirkungen auch über das eigentliche Ende der Stellwerksstörung hinaus spürbar bleiben. Der Grund ist ein Rückstand bei Wartungs- und Fristarbeiten, der erst nach und nach aufgeholt werden kann. Gleichzeitig müssen weitere Fahrzeuge planmäßig in die Werkstatt. Das Unternehmen prüft nach eigenen Angaben auch andere Möglichkeiten, Arbeiten an zusätzlichen Standorten erledigen zu lassen. Wegen begrenzter Kapazitäten kann das die Ausfälle aber nur zum Teil abfedern.
„Die Folgen der aktuellen Einschränkungen werden auch nach dem Ende der Stellwerksstörung spürbar bleiben. Dann gilt es, die aufgelaufenen Wartungs- und Fristarbeiten nachzuholen, während gleichzeitig weitere Fahrzeuge planmäßig in die Werkstatt müssen.“ - Sprecher der RheinRuhrBahn.
Was Fahrgäste am Niederrhein wissen sollten
Für Pendlerinnen und Pendler am Niederrhein heißt das vor allem: Auch nach einer technischen Entwarnung kann es beim RE10 zunächst weiter zu Problemen kommen. Die RheinRuhrBahn betont, dass sie mit der Deutschen Bahn im Austausch steht und die Auswirkungen für Fahrgäste möglichst klein halten will. Gleichzeitig arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben daran, einzelne Fahrzeuge anderen Werkstätten zuzuführen. Eine schnelle vollständige Normalisierung ist im Moment aber nicht in Aussicht gestellt. Fahrgäste sollten deshalb vor der Fahrt die aktuellen Verbindungen prüfen.
„Unsere Teams arbeiten mit Hochdruck daran, die Auswirkungen für unsere Fahrgäste so gering wie möglich zu halten.“ - Sprecher der RheinRuhrBahn.