
Stau-Bilanz fällt am Niederrhein etwas entspannter aus
Die Sommerferien in NRW haben laut ADAC weniger Staus gebracht als 2025. Besonders belastet blieb aber die A40 mit mehr als 1.500 Stau-Meldungen.
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ADAC zieht nach den Ferien eine positive Bilanz
Die Sommerferien sind am Niederrhein vorbei, und der ADAC bewertet die Stau-Lage in Nordrhein-Westfalen etwas positiver als im Vorjahr. Nach Angaben des Automobilclubs sank die gesamte Stau-Dauer in NRW im Vergleich zu den Sommerferien 2025 um gut 22 Prozent. Auch die Zahl der Stau-Meldungen ging zurück, und zwar um knapp elf Prozent. Die gesamte Staulänge fiel laut ADAC ebenfalls niedriger aus und lag um gut 15 Prozent unter dem Vorjahreswert.
A40 rund um den Niederrhein weiter stark belastet
Trotz der insgesamt etwas entspannteren Bilanz blieb der Verkehr auf wichtigen Strecken rund um den Niederrhein hoch. Besonders betroffen war nach ADAC-Angaben die A40. Dort wurden in den Sommerferien 2026 mehr als 1.500 Staus registriert. Die Strecke ist auch für viele Fahrten aus Krefeld und dem Kreis Viersen in Richtung Venlo oder Ruhrgebiet wichtig. Schon vor den Ferien hatte der ADAC die A40 neben der A57 als besonders staugefährdete Route in der Region genannt.
Erster und letzter Ferienabschnitt besonders voll
Am meisten Verkehr gab es laut ADAC zum Beginn und zum Ende der Sommerferien. Schon vor Ferienstart hatte der Automobilclub vor allem an Freitagnachmittagen sowie zu den Stoßzeiten am Mittwoch und Donnerstag mit viel Verkehr gerechnet. Diese Einschätzung spiegelt sich auch in der Ferienbilanz wider. Größere Belastungen entstanden dabei weiter durch das hohe Reiseaufkommen und zahlreiche Baustellen in Nordrhein-Westfalen.