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Sprach-Kitas: Länder sollen Kosten tragen
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Sprach-Kitas: Länder sollen Kosten tragen

Die sogenannten Sprach-Kitas am Niederrhein stehen auf der Kippe. Grund ist die Finanzierung. Für die ist bislang der Bund verantwortlich.

Veröffentlicht: Mittwoch, 21.09.2022 11:45

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Geht es nach Familienministerin Paus, sollen ab nächstem Jahr die Bundesländer für die Kosten aufkommen. Doch hier regt sich Widerstand. Der Bundesrat wehrt sich gegen die Pläne der Familienministerin. Die Länderkammer hat nun den Bund aufgefordert, die Sprach-Kitas dauerhaft zu unterstützen - also auch über das laufende Jahr hinaus. In Krefeld und dem Kreis Viersen gibt es rund 30 solcher Sprach-Kitas. Allein in Krefeld wären 17 Einrichtungen betroffen, die jährlich 57.000 Euro an Bundesmitteln erhalten, heißt es von der Krefelder SPD. Sprachkitas sollen die Sprache von Kindern besonders früh fördern. Vor allem, wenn sie aus bildungsbenachteiligten Familien oder Familien mit Migrationshintergrund kommen. Das Programm gibt es seit 2016.

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